
Die britische Sicherheitsfirma Ambrey wurde eigenen Angaben zufolge damit beauftragt. Ein Monsun in der Region erschwere derzeit allerdings den Zugang auf das Schiff. Aus dem Tanker, der Russlands sogenannter Schattenflotte zugerechnet wird, tritt seit Wochen Öl aus. Der Ölteppich treibt nordöstlich der omanischen Insel al-Kiblidscha und erreichte inzwischen auch das Festland. Laut der Umweltschutzorganisation Greenpeace ist die verschmutzte Fläche auf 1.400 Quadratkilometer angewachsen und bedroht eine ökologisch sensible Region.
Nach Angaben der Weltschifffahrtsorganisation IMO hat der Tanker rund 130.000 Tonnen Öl geladen. Er war Ende Juni im Arabischen Meer auf Grund gelaufen. Zuvor sollen durch Explosionen Lecks entstanden sein. Wer dafür verantwortlich ist, ist unklar.
Diese Nachricht wurde am 14.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
