Freitag, 01. Juli 2022

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Heimat, Migration, Globalisierung

Auf den Filmfestspielen von Venedig stellte der deutsche Regisseur Edgar Reitz einen weiteren Teil seiner "Heimat"-Reihe vor. "Die andere Heimat" erzählt vom Leben eines Dorfes im Hunsrück in den 1840er-Jahren. Darüber und die Themen Migration und Globalisierung sprach Christoph Schmitz mit dem 80-jährigen Filmemacher.

08.09.2013

Gestern Abend sind die 70. Filmfestspiele von Venedig zu Ende gegangen. Der deutsche Regisseur Edgar Reitz hatte zum Auftakt seinen neuen Kinofilm "Die andere Heimat" vorgestellt, außerhalb des Wettbewerbsprogramms. "Die andere Heimat" erzählt vom Leben eines Dorfes im Hunsrück in den 1840er-Jahren während einer großen Auswanderungswelle und am Vorabend der Märzrevolution. Im Zentrum stehen die Familie des Dorfschmieds und dessen beiden Söhne Jakob und Gustav Simon. Edgar Reitz war in Venedig erstmals 1967 für seinen Film "Mahlzeiten" prämiert worden. Weitere Preise folgten für seine 50-stündige "Heimat"-Trilogie. Über seine Erfahrungen in Venedig, vor allem aber über seinen neuen Film "Die andere Heimat" und die Themen Migration und Globalisierung sprach mit ihm bei den Filmfestspielen Christoph Schmitz.

Das vollständige Gespräch mit Edgar Reitz können Sie mindestens bis zum 8. Februar in unserem Audio-on-Demand-Player hören.