
Hintergrund ist das Niedrigwasser in deutschen Flüssen. Die vier Bundesländer hatten das Fahrverbot in den vergangenen Tagen vorübergehend gelockert oder aufgehoben, um Ersatztransporte auf den Straßen zu ermöglichen.
Bundesverkehrsminister Bilger verteidigte das Vorgehen und argumentierte im Deutschlandfunk, Unternehmen brauchten jetzt diese Flexibilität. Es brauche aber ein Maßnahmenbündel, um auf das Niedrigwasser zu reagieren. So sollten vermeidbare Baustellen auf Autobahnen wegfallen und die Bahn zusätzliche Kapazitäten für den Transport auf der Schiene bereitstellen. Die Umweltorganisation BUND kritisierte die Lockerung des Sonntagsfahrverbotes. Der Bundesverband der Deutschen Industrie begrüßte die Ausnahmeregelung dagegen.
Diese Nachricht wurde am 09.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
