
Diese Rekordmessung hatte es bereits im Juli 2019 in der Region Neustadt an der Weinstraße ebenfalls in dem Bundesland gegeben.
Während die Temperaturen tagsüber vielerorts fast 40 Grad erreichen, sinken sie nachts teils nicht mehr unter 20 Grad. Der Deutsche Wetterdienst spricht dann von tropischen Nächten. Nach Angaben des Umweltbundesamtes treten Tropennächte häufiger im Süden und Westen Deutschlands auf. Auch seien sie in dicht bebauten Innenstädten wesentlich häufiger als auf Freiflächen.
Am Wochenende wird die Hitze vor allem das Flachland von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen treffen. Im Tiefland der drei Länder rechnet der DWD am Samstag und Sonntag verbreitet mit Höchstwerten von 40 Grad und womöglich sogar darüber hinaus.
Tage mit Temperaturen über 30 Grad haben zugenommen
Zahlen des Deutschen Wetterdienstes belegen, dass die durchschnittliche Zahl der Tage mit Temperaturen über 30 Grad in Deutschland zugenommen hat. Trotz starker Schwankungen zwischen den Jahren sei der Trend insgesamt deutlich steigend, betont das Umweltbundesamt. Hitzewellen sind weltweit aufgrund des Klimawandels intensiver und auch wahrscheinlicher geworden.
Viel trinken, auf Urin achten, Unterarme kühlen
Der Arzt und Medizinjournalist Christoph Specht sagte im Deutschlandfunk, die Menschen müssten frühzeitig trinken, bevor der eigentliche Durst kommt. Man sollte alle 15 bis 20 Minuten ein halbes Glas Wasser trinken." 2,5 Liter seien "lächerlich bei solchen Temperaturen." Vor allem wer körperlich aktiv sei, müsse deutlich mehr trinken. Ein Hinweis, ob man genug getrunken habe, sei der Urin. Wenn dieser im Laufe des Tages dunkler wird, habe man zu wenig getrunken. Zudem helfe es, die Unterarme in kaltes Wasser zu halten. Das gehe in jedem Waschbecken und könne die Gefäße und somit das Blut in den Gefäßen gut kühlen.
Auch in anderen europäischen Ländern leiden die Menschen unter der Hitze. In Spanien gab es laut den Behörden seit Sonntag mindestens 212 Todesfälle, die den extremen Temperaturen zugeordnet werden.
Diese Nachricht wurde am 25.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.




