
Die Linke liegt in der Hochrechnung bei 8,6 Prozent, die SPD bei 9,2. Die Grünen stehen mit leichten Gewinnen bei 8,9 Prozent und das BSW bei 5,1 Prozent. Nicht mehr im Landtag vertreten ist die an der bisherigen Regierung beteiligte FDP, die auf 2,5 Prozent kommt.
Für die Regierungsbildung bedeutet dies, dass die AfD auf einen Koalitionspartner angewiesen wäre - alle anderen Parteien lehnen ein Bündnis jedoch ab. Der AfD-Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt, Siegmund, schloss eine AfD-geführte Minderheitsregierung aus. Die Spitzenkandidatin des BSW, Wittig, deutete an, es gebe "spezifische Projekte", die sich ihre Partei mit der AfD gut vorstellen könne. Mit Blick auf eine Wahl des Ministerpräsidenten sagte sie, sie wolle weder für Siegmund noch für den bisherigen Regierungschef Schulze von der CDU stimmen, sondern für einen überparteilichen Kandidaten.
Rund 1,7 Millionen Menschen waren in Sachsen-Anhalt zur Stimmabgabe aufgerufen. 76,5 Prozent von ihnen machten davon Gebrauch. Bei der letzten Wahl waren es rund 60 Prozent.
Diese Nachricht wurde am 07.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
