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"Ikonen im Wahlkampf"

Wilfried Jilge beschreibt zwei unterschiedliche Aspekte: "Sportler wurden und werden als Ikonen für die eigenen Herrschaft benutzt." Das Beispiel Witali Klitschko mache aber auch deutlich, dass es in der Bevölkerung den Wunsch nach neuen Figuren gäbe: "Klitschko gilt als unabhängiger, weil er im Westen geboxt hat und auch dort reich geworden ist."

Wilfried Jilge im Gespräch mit Moritz Küpper | 23.06.2012
    Wilfried Jilge, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Slavistik der Universität Leipzig, beschreibt zwei unterschiedliche Aspekte: "Viele Sportler wurden schon in der Vergangenheit als Ikonen benutzt." Die Instrumentalisierung für die Herrschaft sei auch heute gegeben. Das Beispiel Witali Klitschko mache aber auch deutlich, dass es in der ukrainischen Bevölkerung den Wunsch nach neuen Figuren gäbe. "Klitschko gilt als unabhängiger, weil er im Westen geboxt hat und auch dort reich geworden ist", so Jilge.

    Hinweis: Das Gespräch können Sie bis mindestens 23. Dezember 2012 als Audio-on-demand abrufen.