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Im Dickicht der HilfeEhrenamtliche Arbeit mit Flüchtlingen

Es beginnt mit Engagement: Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer möchten Flüchtlinge bei der Eingliederung in Deutschland unterstützen. Aber die Hürden! Gesetze und Bescheide definieren den juristischen Status und damit die Möglichkeiten eines Flüchtlings.

Von Sibylle Hoffmann | 06.05.2016

Ein ehrenamtlicher Mitarbeiter gibt am 30.12.2015 in Flensburg (Schleswig-Holstein) im Verteilraum der Flenburger Tafel Lebensmittel unter anderem an syrische Asylbewerber aus.
Ein ehrenamtlicher Mitarbeiter gibt am 30.12.2015 in Flensburg (Schleswig-Holstein) im Verteilraum der Flenburger Tafel Lebensmittel unter anderem an syrische Asylbewerber aus. (picture alliance / dpa / Markus Scholz)
Von der Zulassung zum Integrationskurs bis zur eigenen Wohnung oder einem Arbeits- oder Ausbildungsplatz liegen Monate oder Jahre. Je mehr Flüchtlinge kommen, desto gequälter mahlen die Mühlen. Das zerrt an den Nerven der Flüchtlinge genauso wie an denen der professionellen und ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen.
Alle müssen fremde Verhaltensweisen verstehen lernen, alle brauchen Geduld und Fantasie, finanzielle und organisatorische Unterstützung. Manchmal müssen die Helfer zu hohe oder zu viele Ansprüche auch abwehren, um sich nicht im Dickicht der Hilfsbereitschaft selbst zu verlieren.
Die Autorin, die im größten Hamburger Flüchtlingscamp ein Frauencafé organisiert, berichtet von ihren Erfahrungen.
Produktion: DLF 2016
Manuskripte zum Nachlesen: