Donnerstag, 30. Juni 2022

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Immer mehr Lkw-Verkehr
Wie sollen Güter zukünftig transportiert werden?

Wachsender Güterverkehr auf unseren Straßen belastet zunehmend unsere Umwelt. In vielen Städten ist zeitweise schon die kritische Grenze überschritten. Zu viel Kohlendioxid und Feinstaub in der Luft bedeuten hohe gesundheitliche Belastungen für die Anwohner. Doch welche Alternativen gibt es zum Güterverkehr auf unseren Straßen?

Am Mikrofon: Michael Roehl | 05.04.2017

Preis des Komforts? Der Transport der Güter von A nach B belastet unsere Umwelt in erheblichem Maße.
Preis des Komforts? Der Transport der Güter von A nach B belastet unsere Umwelt in erheblichem Maße. (imago/7aktuell)
In Hessen und Schleswig-Holstein sollen ab kommendem Jahr LKW mit Strom aus der Oberleitung getestet werden, die zumindest die Schadstoffbelastungen verringern. Und im nordrhein-westfälischen Bergisch Gladbach will man möglicherweise künftig Waren in automatisierten Transportkapseln, genannt CargoCaps, durch ein unterirdisches Rohrsystem bewegen. Damit würde der oberirdische Güterverkehr speziell in Ballungszentren entlastet.
Wie erfolgversprechend aber sind diese und andere Innovationen? Sind sie bezahlbar und realisierbar im internationalen Wettbewerb um schnelle und günstige Gütertransporte? Und welche Rolle könnten Schiene und Wasserwege spielen, wenn dafür der politische Wille vorhanden wäre?
Studiogäste sind:
  • Michael Groschek, Verkehrsminister von NRW
  • Prof. Dr. Tobias Bernecker, Verkehrswissenschaftler an der Hochschule Heilbronn
  • Prof. Dr.-Ing. Dietrich Stein, Geschäftsführer von Cargocap GmbH, Bochum
  • Michael Zalfen, stellvertretender Bürgermeister und verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion in Bergisch Gladbach
Hörerfragen sind wie immer willkommen. Die Nummer für das Hörertelefon: 00 800 - 44 64 44 64 und die E-Mail-Adresse: laenderzeit@deutschlandfunk.de