Iranisches Staatsfernsehen
Indirekte Gespräche zwischen Iran und USA beendet

Der Iran und die USA haben sich nach iranischen Angaben bei ihren Atomgesprächen in Genf auf grundlegende Leitprinzipien verständigt.

    Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi spricht an einem Rednerpult bei den Vereinten Nationen in Genf.
    Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi in Genf (dpa / KEYSTONE / Martial Trezzini)
    Der iranische Außenminister Araghtschi sagte nach Abschluss der zweiten Verhandlungsrunde in Genf, eine schnelle Einigung sei zwar nicht in Sicht, aber der ⁠Weg ⁠dorthin sei nun ⁠eingeschlagen.

    US-Kreise: Noch viele Details zu klären

    Omans Außenminister al-Bussaidi, der zwischen beiden Staaten vermittelte, sprach von einer konstruktiven Atmosphäre. Es bleibe jedoch viel zu tun. Aus US-Regierungskreisen verlautete, dass Fortschritte erzielt worden seien, es aber noch viele Details zu klären gebe.
    Bei den Verhandlungen ging es vor allem um Irans Atomprogramm. Die USA wollen verhindern, dass das Land in den Besitz von Nuklearwaffen gelangt. Die Regierung in Teheran zeigt sich bereit, das Programm zu begrenzen, fordert im Gegenzug jedoch die Aufhebung von Wirtschaftssanktionen.
    In der schweizerischen Stadt wird derzeit auch über Wege zu einer Waffenruhe im Ukraine-Krieg verhandelt. Die Gespräche zwischen Vertretern Moskaus und Kiews werden unter Vermittlung der USA geführt.
    Diese Nachricht wurde am 17.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.