
Für die USA sind der Sondergesandte Witkoff und US-Präsident Trumps Schwiegersohn Kushner angereist. In zentralen Fragen liegen Moskau und Kiew weiterhin weit auseinander. Während die ukrainische Seite vor allem humanitäre Fragen und Sicherheitsgarantien in den Mittelpunkt stellen möchte, verlangt Russland von der Ukraine dauerhafte Gebietsabtretungen.
Neue Angriffe in der Nacht
In der vergangenen Nacht gingen die gegenseitigen Attacken weiter. In der Region Sumy im Norden der Ukraine wurde nach Behördenangaben eine Frau getötet. In der Hafenstadt Odessa gab es drei Verletzte. Auch neue russische Angriffe auf die Energieversorgung wurden gemeldet. Das ukrainische Militär nahm seinerseits Ziele in Russland ins Visier. Nach Angaben des Zivilschutzstabs der Region Krasnodar in Südrussland kam es infolge eines Drohnenangriffs zu einem Brand in einer Ölraffinerie.
US-Denkfabrik berichtet von Geländegewinnen der Ukraine
Laut einer Datenanalyse der US-Denkfabrik "Institute for the Study of War" hat die ukrainische Armee innerhalb weniger Tage so große Geländegewinne verzeichnet wie seit knapp drei Jahren nicht mehr. Sie habe zwischen Mittwoch und Sonntag vergangener Woche mehr als 200 Quadratkilometer Staatsgebiet zurückerobert, ein Großteil davon in der Region Saporischschja.
Das Institut vermutet, dass das Voranschreiten der ukrainischen Streitkräfte auch auf die Blockierung des russischen Zugangs zum Satellitensystem Starlink zurückzuführen ist. Dadurch werde nicht nur die Kommunikation der Invasoren gestört, sondern auch die Steuerung von Drohnen erschwert.
Aus dem Deutschlandfunk-Programm
Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine: Vor neuen Verhandlungen unter Vermittlung in Genf (Audio)
Diese Nachricht wurde am 17.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.






