
Demnach hatte der verheiratete Infantino ein Verhältnis mit der Frau. Wie der "Telegraph" berichtet, handelte er 2011 eine Abfindung in sechsstelliger Höhe aus. Zudem seien Studiengebühren von mehr als 52.000 Euro pro Jahr übernommen worden. Zuvor sei die Mitarbeiterin von einer Verwaltungs- in eine Führungsposition aufgestiegen - mit einem Gehaltsplus von rund 30 Prozent.
Teilweise Bestätigung der UEFA
Die UEFA bestätigte, dass der Person eine Abfindung gezahlt und die Studiengebühren übernommen worden seien. Diese Zahlung sei im Einklang mit den damals geltenden Bestimmungen erfolgt. Zu dem berichteten Verhältnis zwischen Infantino und der Mitarbeiterin äußerte sich die UEFA nicht.
Ein FIFA-Sprecher wies die Vorwürfe im "Telegraph" zurück. Jede Andeutung eines unangemessenen Verhaltens sei diffamierend, wird der Sprecher zitiert.
Kritik nach Investoren-Plänen
Infantino gerät immer stärker in die Kritik, seit Pläne zum Einstieg von Investoren bei der Fußball-Weltmeisterschaft öffentlich geworden waren. Unter anderem der
norwegische Fußballverband forderte ihn zum Rücktritt auf
. Als erstes Mitglied der Bundesregierung verlangte zuletzt auch Kulturstaatsminister Weimer einen Rückzug Infantinos.
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Diese Nachricht wurde am 08.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
