Folge von US-Sanktionen
Innenministerium im Iran nennt Teuerung besorgniserregend - offenbar Engpässe bei Nahrungsmitteln und Medikamenten

Das iranische Innenministerium hat die stark steigenden Preise im Land als besorgniserregend bezeichnet.

    Iran-Flagge bei einem Antikriegsprotest in London vor der US-Botschaft.
    Die iranische Führung räumt ein, dass die steigende Inflation Menschen in Not bringt (Symbolbild). (picture alliance / Anadolu / Rasid Necati Aslim)
    Nach Angaben des Onlineportals Hammihan erklärte ein Ministeriumssprecher, die Inflation bringe viele Menschen in eine Notlage. Er wies Berichte über Versorgungsengpässe jedoch zurück. Nach offizieller Darstellung sind die Lager gefüllt und Waren in ausreichender Menge vorhanden. Zudem sollen Importe erleichtert werden.
    Demgegenüber berichten Einwohner des Landes gegenüber der Deutschen Presse-Agentur von drastischen Preissteigerungen. Brot, Fleisch und andere Grundnahrungsmittel seien für viele Haushalte kaum noch bezahlbar. Auch bei Medikamenten gebe es Engpässe.
    Die USA hatten zuletzt ihre Wirtschaftssanktionen gegen den Iran verschärft. Zusätzlich setzt Washington die Führung in Teheran mit einer Seeblockade unter Druck. Ziel ist es nach US-Angaben, die iranischen Ölexporte einzuschränken und Zugeständnisse im Atomstreit zu erreichen.
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    Diese Nachricht wurde am 19.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.