Nächste Verhandlungsrunde
Iran und USA setzen Atomgespräche in Genf fort

Der Iran und die USA setzen heute ihre Verhandlungen in der Schweiz fort. Wie bereits in der vorherigen Runde werden die indirekten Gespräche unter Vermittlung des Golfstaats Oman geführt. Für den Iran ist Außenminister Araghtschi angereist, für die USA der Sondergesandte Witkoff.

    Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi spricht während einer Pressekonferenz nach seinem Treffen mit dem libanesischen Parlamentspräsidenten Berri.
    Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi (Archivbild) (Marwan Naamani/dpa)
    Bei den Verhandlungen geht es insbesondere um das iranische Atomprogramm. Die USA wollen verhindern, dass die Führung in Teheran Atomwaffen baut. Irans Regierung zeigt sich bereit, ihr Nuklearprogramm zu begrenzen, fordert im Gegenzug jedoch die Aufhebung von Wirtschaftssanktionen. Über weitere Themen, die die USA aufgebracht haben, wie das iranische Raketenarsenal oder die Unterstützung militanter Gruppen, verweigert der Iran bislang die Gespräche.
    US-Präsident Trump drohte mehrfach mit einem militärischen Angriff auf den Iran, sollte es keine Einigung geben. Die USA haben zahlreiche Kriegsschiffe in die Region entsandt.

    Aus dem Deutschlandfunk-Programm

    Zweite Verhandlungsrunde: Iran und USA setzen Atomgespräche in Genf fort (Audio)
    Diese Nachricht wurde am 17.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.