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Japanische Ministerpräsidentin Takaichi will höheres Ausgabenziel für die Verteidigung bereits 2026 erreichen

Die neue japanische Ministerpräsidentin Takaichi will Berichten zufolge die Zielvorgabe für höhere Verteidigungsausgaben früher erreichen als geplant.

    Sanae Takaichi sitzt im Parlament zwischen den Abgeordneten, die ihr applaudieren.
    Japans Ministerpräsidentin Takaichi will schneller mehr Geld für die Verteidigung ausgeben. (AP / Eugene Hoshiko)
    Bislang strebt Japan an, bis zum Haushaltsjahr 2027 zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für die Verteidigung auszugeben. Takaichi will dieses Vorhaben offenbar bereits im kommenden Jahr erreichen. Die USA, die mit 60.000 Militärangehörigen in Japan präsent sind, hatten von Tokio höhere Verteidigungsausgaben verlangt.
    Takaichi wurde am Dienstag als erste Frau an die Spitze der Regierung gewählt.
    Diese Nachricht wurde am 23.10.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.