
Die Linke sei nach seiner Ansicht noch keine gesichert antisemitische Partei. Wenn sie allerdings nicht aufpasse, werde sie es aber innerhalb kürzester Zeit sein.
Dekel appellierte an die Partei
, klare politische Konsequenzen gegen jedwede antisemitische Bestrebungen innerhalb ihrer Reihen aufzuzeigen und verwies auf das Instrumentarium von Parteiausschlussverfahren.
Sorge, dass andere Parteien politisches Kapital aus der Debatte schlagen
Dekel fügte an, ihm bereite ebenfalls Sorgen, dass andere Parteien politisches Kapital aus der aktuellen Debatte schlügen. Er verwies darauf, dass es bei den meisten Parteien in der Vergangenheit bereits antisemitische Ausfälle gegeben habe.
Aktuelle Stunde im Bundestag
Auch der Deutsche Bundestag hat sich gestern mit dem Thema befasst. Der Linken-Politiker Gysi warf den den anderen Parteien in einer Aktuellen Stunde vor, Antisemitismus aus politischen Gründen zu instrumentalisieren. Zugleich räumte er ein, dass einzelne Parteimitglieder mit ihrer Kritik an Israel zu weit gingen.
Abgeordnete aller anderen Fraktionen erhoben schwere Vorwürfe. Union, SPD, Grüne und AfD warfen der Linken eine mangelnde Abgrenzung zu Antisemiten vor und warnten vor einer Unterwanderung durch die Organisierte Kriminalität.
Die Linke hatte die Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus klar gewonnen. Sie plant Gespräche mit Grünen und SPD über eine Regierungsbildung.
Nach Wahlerfolg der Berliner Linken - Das Ringen mit Antisemitismusvorwürfen
Podcast "Der Tag" -
Ist die Linke regierungsfähig?
Nach der Wahl in Berlin - Presseschau vom 24.09. zum Thema Linkspartei und Antisemitismus
Enteignungen und Antisemitismus - CDU-Politikerin Reiche warnt vor Linken-Regierung in Berlin
Diese Nachricht wurde am 24.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.







