
Bei mehr als der Hälfte der Kindeswohlgefährdungen stellten die Behörden Anzeichen von Vernachlässigung fest. In einem Drittel der Fälle gab es Hinweise auf psychische Misshandlungen. In ähnlich hohem Maße waren Minderjährige von körperlicher Misshandlung oder sexueller Gewalt betroffen. Etwa jedes zweite von einer Gefährdung betroffene Kind war jünger als neun Jahre.
Gründe für die gestiegenen Zahlen wurden nicht genannt. Ein Teil-Aspekt könnte wie bei anderen Statistiken etwa zu häuslicher Gewalt sein, dass die Aufmerksamkeit für das Thema gestiegen sein könnte und dadurch mehr Fälle erkannt und gemeldet werden.
Diese Nachricht wurde am 15.12.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
