Nach Wahlsieg der AfD
Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern mahnen Zusammenhalt an

Die großen Religionsgemeinschaften haben nach dem Wahlsieg der AfD in Mecklenburg-Vorpommern zu gesellschaftlichem Zusammenhalt aufgerufen. Die evangelische Landesbischöfin der Nordkirche, Kühnbaum-Schmidt, erklärte, es müsse die Politik, aber auch die Gesellschaft beschäftigen, wenn zahlreiche Wähler ihre Sorgen mit einer Stimme für die AfD zum Ausdruck brächten.

    Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt, Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland, Beauftragte des Rates für Schöpfungsverantwortung, spricht vor Publikum
    Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt, Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (picture alliance/epd-bild/Paul-Philipp Braun)
    Zugleich sei die Möglichkeit einer Regierungsbildung in Mecklenburg-Vorpommern ohne die AfD ein wichtiges Zeichen für die Menschenrecht.
    Der Hamburger katholische Erzbischof Heße rief dazu auf, Gräben zuzuschütten und konkrete Vorhaben zum Wohle der Menschen umzusetzen. Auch der Landesverband der Jüdischen Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern mahnte zu Dialog und Besonnenheit.
    Der Vorsitzende des Dachverbandes Muslimischer Gemeinden in Gründung, Fakhouri, nannte das Wahlergebnis herausfordernd. Er werde sich dafür einsetzen, dass Mecklenburg‑ Vorpommern ein friedliches und weltoffenes Zuhause für alle Menschen bleibe.
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    Diese Nachricht wurde am 21.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.