
Es treten der amtierende Wirtschaftsminister Massa von den regierenden Peronisten und der libertäre Rechtspopulist Milei an. Meinungsforschungsinstitute gingen zuletzt von einen knappen Ausgang aus. Massa stellte Steuererleichterungen und umfangreiche Sozialprogramme in Aussicht. Milei, der sich selbst als "Anarcho-Kapitalist" bezeichnet, versprach radikale Änderungen, darunter die Einführung des US-Dollars als gesetzliches Zahlungsmittel, die Abschaffung der Zentralbank und die Kürzung vieler Sozialausgaben. Die zweitgrößte Volkswirtschaft Südamerikas durchlebt derzeit die schwerste Krise seit 20 Jahren. Die Inflationsrate ist auf 140 Prozent geklettert, 40 Prozent der Menschen leben in Armut.
Zudem verliert die Landeswährung Peso gegenüber dem US-Dollar immer weiter an Wert, während der Schuldenberg stetig wächst. Daneben enthält eine große Schattenwirtschaft dem Staat viele Steuereinnahmen vor.
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Diese Nachricht wurde am 19.11.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
