
Ein Sprecher des Ministeriums sagte, zunächst wolle man Ausschreibungen für Gaskraftwerke abwarten. Dies sei notwendig für eine möglichst belastbare Analyse der Versorgungssicherheit vor allem für die Zeit ab 2031. Eigentlich sollte der Bericht zu den Folgen des für 2030 vorgesehenen Ausstiegs aus der Braunkohle bis Mitte August vorgelegt werden.
Geplant ist der Bau von Gaskraftwerken. Angepeilt werden insgesamt 11 Gigawatt neuer Kapazitäten, die spätestens Ende 2031 am Netz sein sollen. Die neuen Anlagen sollen zunächst Erdgas verbrennen, was mit dem Ausstoß schädlicher Klimagase verbunden ist. Spätestens 2045 sollen die Gaskraftwerke dann klimaneutral mit Wasserstoff laufen. Die neuen Anlagen sollen die Stromversorgung trotz des Kohleausstiegs sichern und den Ausbau von Ökostrom flankieren.
Diese Nachricht wurde am 11.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
