Südamerika
Kolumbien ruft nach Erdbeben landesweiten Notstand aus

Kolumbiens Präsident de la Espriella hat nach dem schweren Erdbeben mit mehr als 100 Toten einen landesweiten Notstand ausgerufen.

    Anwohner und Rettungskräfte durchsuchen die Trümmer eines eingestürzten Gebäudes, nachdem ein Erdbeben die kolumbianische Stadt Cali erschüttert hat.
    Zahlreiche Gebäude stürzten ein. (Santiago Saldarriaga / AP / dpa / Santiago Saldarriaga)
    Alle institutionellen Kapazitäten würden dadurch mobilisiert, um angemessen auf die Katastrophe reagieren zu können, erklärte er. Priorität habe die Rettung der Menschen, die unter den Trümmern begraben seien. Durch das Erdbeben wurden Behördenangaben zufolge mindestens 1.500 Wohnhäuser beschädigt, etwa 60 Gebäude stürzten vollständig ein. Die Zahl der Todesopfer wird derzeit mit 111 angegeben. Zahlreiche Menschen gelten als vermisst.
    Der US-Erdbebenwarte zufolge hatte das Beben die Stärke 7,4. Das Epizentrum lag im Westen des Landes an der Pazifikküste. Besonders betroffen sind die Städte Pereira, Cali und Manizales.
    Diese Nachricht wurde am 11.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.