Ukraine-Krieg
Kreml stimmt nach eigenen Angaben zu, Kiew bis Sonntag nicht zu beschießen

Russland hat nach Angaben des Kremls einer begrenzten Waffenruhe in der Ukraine zugestimmt. Bis Sonntag soll es keine Angriffe auf die Hauptstadt Kiew geben, wie Kremlsprecher Peskow mitteilte.

    Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sitzt im Kreml und schaut ernst.
    Kremlsprecher Dmitri Peskow (Vyacheslav Prokofyev/Sputnik Kremlin Pool via AP/dpa)
    US-Präsident Trump hatte Moskau um die mehrtägige Waffenruhe gebeten und bereits eine Zustimmung durch Russlands Präsidenten Putin verkündet.
    Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Selenskyj sah Russland in der Nacht von Donnerstag auf Freitag zwar vom Beschuss der Energie-Infrastruktur ab. Stattdessen verlege Moskau seine Angriffe aber auf die Logistik. In Kiew und anderen Städten der Ukraine müssen Millionen Menschen nach russischen Angriffen seit Wochen bei eisiger Kälte ohne Strom und Heizung auskommen.

    Geplante Gespräche in Abu Dhabi stehen in Frage

    Zwischen der Ukraine und Russland ist für Sonntag eine nächste Gesprächsrunde in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten angesetzt. Ob dieses Treffen stattfindet, scheint derweil unklar. Der ukrainische Präsident Selenskyj sagte, Ort und ‌Zeit des in ​Abu Dhabi vorgesehenen Treffens könnten sich ändern. Er wisse derzeit nicht, wann die nächste Begegnung mit den USA und ​​Russland stattfinde.
    Als Grund nannte Selenskyj unter anderem Entwicklungen im Verhältnis zwischen den USA und dem Iran.

    Aus dem Deutschlandfunk-Programm

    Krieg in der Ukraine - Große Kälte und Spekulationen um Feuerpause
    Diese Nachricht wurde am 30.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.