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UNO-Wasserkonferenz
Lemke fordert grenzüberschreitendes Handeln zur Bewahrung von Wasser

Bundesumweltministerin Lemke hat bei der Wasserkonferenz der Vereinten Nationen die Weltgemeinschaft zum gemeinsamen Handeln aufgefordert.

22.03.2023
    Berlin: Steffi Lemke (Bündnis 90/Die Grünen), Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz, spricht in der Bundespressekonferenz zur anstehenden Weltnaturkonferenz in Montreal und Biodiversitätskrise.
    Bundesumweltministerin Lemke (Archivbild) (Kay Nietfeld/dpa)
    Weil Wasser nicht vor Landesgrenzen haltmache, sei von entscheidender Bedeutung, zwischenstaatliche Vereinbarungen zu fördern, sagte Lemke in New York. Die globale Wasserkrise gefährde die Menschenrechte des Zugangs zu sauberem Trinkwasser und angemessenen sanitären Einrichtungen. Wasser stehe im Mittelpunkt der drei großen Umweltkrisen - Klimawandel, Verlust der biologischen Vielfalt und Umweltverschmutzung, sagte Lemke. Die Grünen-Politikerin forderte einen UNO-Sondergesandten für Wasser. Bei der dreitägigen Konferenz wird unter anderem der Fortschritt bei Nachhaltigkeitszielen zu dem Thema überprüft.
    So sollen jedem Menschen weltweit bis 2030 sauberes Trinkwasser sowie sanitäre Einrichtungen zur Verfügung stehen. Statt eines großen Abkommens wird jedoch lediglich über ein nicht verbindliches Aktionspapier abgestimmt.
    Diese Nachricht wurde am 22.03.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.