
1944 wurde er mit seiner Mutter und seinen Schwestern ins NS-Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Er konnte von dort fliehen und überlebte in der Folge noch weitere Konzentrationslager der Nazis, darunter das Lager Flossenbürg.
Weintraub arbeitete nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst als Gynäkologe in Polen. Ende der Sechziger Jahre verlor er als Folge eines wachsenden Antisemitismus seine Stelle als Oberarzt und emigrierte nach Schweden, wo er bis heute lebt.
Diese Nachricht wurde am 01.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
