
Der Sieger oder die Siegerin wird am 5. Oktober in Frankfurt verkündet - traditionell am Tag vor Eröffnung der Frankfurter Buchmesse. "Das Vergangene ergründen, um Gegenwart zu verstehen - das findet sich in unserer Auswahl der Romane des Jahres 2026 auf ganz unterschiedliche Weisen", erklärte Jurysprecherin Cornelia Geißler laut Mitteilung.
Zur Auswahl gehören unter anderem Helene Bukowski: "Wer möchte nicht im Leben bleiben" (claassen Verlag, Februar 2026), Ingo Schulze: "Das Wasser im August" (S. Fischer Verlag, August 2026) und Peggy Mädler: "Selbstregulierung des Herzens" (Verlag Galiani Berlin, Februar 2026).
Dabei sind auch: Heinz Strunk: "Memories of Heidelberg" (Rowohlt Verlag, Juli 2026), Dana Vowinckel: "Anton und Alma" (Suhrkamp Verlag, September 2026) und Giuliano Musio: "Aus anderem Holz" (Luftschacht Verlag, September 2026).
Die von der Jury gesichteten Bücher sind im Zeitraum seit dem 1. Oktober 2025 erschienen, oder sie kommen noch bis zum 8. September auf den Markt. Aus diesen Werken wählt die Jury im nächsten Schritt sechs Bücher für die sogenannte Shortlist des Deutschen Buchpreises aus, die am 8. September veröffentlicht wird.
Der Deutsche Buchpreis wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels vergeben. Dafür erhalten der Preisträger oder die Preisträgerin 25.000 Euro, die anderen fünf Finalisten je 2.500 Euro. Der Deutsche Buchpreis 2025 ging an Dorothee Elmiger für ihren Roman "Die Holländerinnen".
Diese Nachricht wurde am 11.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
