New York
Maduro beteuert vor Gericht seine Unschuld

Der von den USA gefangen genommene venezolanische Präsident Maduro hat vor einem Gericht in New York seine Unschuld beteuert.

    Nicolas Maduro und seine Frau Cilia Flores am Helikopterflughafen in New York auf dem Weg zum Bundesbezirksgericht in Manhattan.
    Nicolas Maduro und seine Frau Cilia Flores am Helikopterflughafen in New York auf dem Weg zum Bundesbezirksgericht in Manhattan. (IMAGO / ABACAPRESS / IMAGO / Guerin Charles / ABACA)
    Es war sein erster Termin vor einem amerikanischen Gericht nach der Festnahme bei einem Militäreinsatz in Venezuela. Die nächste Anhörung wurde für den 17. März angesetzt. Maduro wird Drogenterrorismus vorgeworfen.
    Gegenüber dem Richter betonte er, er sei weiterhin Präsident seines Landes. In Venezuela wurde derweil Maduros bisherige Stellvertreterin Rodríguez als Übergangspräsidentin vereidigt.
    Auf Antrag von Rodríguez kam in New York der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen. Dabei warf der venezolanische UNO-Botschafter den USA einen Bruch des Völkerrechts vor. Ähnlich äußerte sich UNO-Generalsekretär Guterres in einer Botschaft. Russland sprach von einer Rückkehr in eine Ära der Gesetzlosigkeit und US-Dominanz durch Gewalt, Chaos und Willkür. China erklärte, kein Land dürfe als Weltpolizei agieren. Beide Länder verlangten die Freilassung Maduros und seiner Ehefrau.
    Diese Nachricht wurde am 05.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.