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Malaria, Ruhr, tropische VirenGefährliche Mitbringsel

Reisen in tropische und subtropische Länder bergen gesundheitliche Risiken. Die Hälfte aller Urlauber erkrankt, zehn Prozent müssen ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Besonders häufig sind Darminfektionen, gefolgt von Hautirritationen und Fieber. Die meisten Infektionen verlaufen zwar glimpflich, allerdings kommt es immer wieder auch zu Todesfällen.

Moderation: Carsten Schroeder | 05.05.2015

Ein Informationsplakat zum Thema Moskitoschutz und Malariavorsorge in einem Krankenhaus in der kambodschanischen Stadt Svay Rieng. Kambodscha gilt als "Malarialand".
Ein Informationsplakat zum Thema Moskitoschutz und Malariavorsorge in einem Krankenhaus in der kambodschanischen Stadt Svay Rieng. Kambodscha gilt als "Malarialand". (picture-alliance / dpa / Jens Kalaene)
In Deutschland sterben jedes Jahr zwei Menschen an Malaria. Hinzu kommen gefährliche Viruserkrankungen, das Dengue-Fieber oder Tollwut. Gegen viele Krankheiten gibt es mittlerweile Impfungen, Hepatitis A und B, Typhus und Gelbfieber etwa. Trotzdem raten Ärzte zu strikter Hygiene, damit die Traumreise nicht als Albtraumreise endet.
Wir sprechen über Infektionsrisiken, Behandlungsstrategien und was sich vorbeugend bei reisemedizinischen Erkrankungen machen lässt.
Unsere Studiogäste:
  • Prof. Christian G. Meyer, Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin

  • OA Dr. Jörg Gielen, Institut für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene an der Universitätsklinik Köln, Leiter der Reiseimpfsprechstunde