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StartseiteCampus & KarriereSportunterricht wird zunehmend zum Problem07.11.2015

Marode SporthallenSportunterricht wird zunehmend zum Problem

Eine Stunde Sport täglich an deutschen Schulen: Bildungspolitiker und Sportvertreter fordern das schon seit Jahren - doch die Realität sieht anders aus. Zu viele Sportstunden fallen aus - und das nicht nur weil Sporthallen momentan als Flüchtlingsunterkünfte genutzt werden. Immer wieder müssen Schulen ihre Hallen schließen, weil der Putz von den Wänden fällt, der Bodenbelag löcherig ist.

Moderation: Regina Brinkmann

Marode Bausubstanz im Spiel - Sportunterricht in der Aula der Uckermark-Grundschule in Berlin (imago/Götz Schleser)
Marode Bausubstanz im Spiel - Sportunterricht in der Aula der Uckermark-Grundschule in Berlin (imago/Götz Schleser)

Kreativer und innovativer Unterricht wird so ausgebremst, wenn er überhaupt stattfindet. Denn immer noch fallen viele zu viele Sportstunden aus, werden von fachfremden Lehrern unterrichtet oder geschwänzt, weil Schülerinnen und Schüler sich nicht an Bock und Barren blamieren wollen.

Campus & Karriere fragte: Wie ernst ist die Lage, worunter leidet der Sportunterricht? Welche Ausstattung brauchen Schulen, um Sportunterricht nicht nur regelmäßig, sondern auch attraktiv zu gestalten? Wie wirken sich fehlende und marode Einrichtungen im Schulalltag aus? Welche pädagogischen Kompetenzen sind nötig, um Schüler und Schülerinnen für Sport und Bewegung dauerhaft zu begeistern?

Unsere Gesprächsgäste waren:

  • Prof. Günter Stibbe, Institut für Schulsport und Schulentwicklung, Deutsche Sporthochschule Köln
  • Sascha Pietraßyk-Kendziorra, Sportlehrer an einem Berliner Gymnasium
  • Lisa Kurapkat,  Schülerin am Oberstufenkolleg der Universität Bielefeld

Eine Sendung mit Hörerbeteiligung über Telefon 00800 – 44 64 44 64 oder per Mail an campus@deutschlandfunk.de

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