
Das Innenministerium in Rabat teilte mit, man habe mehrere Verdächtige festgenommen, die zu neuen Versuchen der illegalen Einreise nach Ceuta und Melilla angestiftet hätten. Weiter hieß es, in sozialen Medien kursierten Aufrufe zu gemeinsamen Massenüberquerungen am 15. August. Das Ministerium betonte zudem, dass für die Bekämpfung der irregulären Migration eine engere Zusammenarbeit zwischen den betroffenen Ländern nötig sei.
Ende Juli waren nach Angaben der spanischen Regierung rund 80.000 Menschen aus Marokko in Ceuta eingedrungen. Marokko selbst hatte die Zahl mit rund 40.000 angegeben. 83 Menschen kamen bei dem Versuch ums Leben, die Exklave zu erreichen.
Diese Nachricht wurde am 13.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
