Nach Trump-Drohungen
Medienbericht: Irans Delegation verlässt Verhandlungsort in der Schweiz

Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in der Schweiz sind unterbrochen.

    US-Präsident Donald Trump spricht und hält Zeigefinger und Daumen seiner rechten Hand in die Höhe.
    US-Präsident Trump hat dem Iran mit neuen Angriffen gedroht. (picture alliance / CNP / AdMedia)
    Die Delegation Teherans verließ das Hotel auf dem Bürgenstock bei Luzern, wo die Gespräche stattfanden. Dabei handelte es sich offenbar um eine Reaktion auf eine neue Drohung von US-Präsident Trump. Mehrere Medien berichten aber über laufende Bemühungen, um eine Fortsetzung der Gespräche zu erreichen.
    Trump hatte in seinem Online-Netzwerk den Iran aufgefordert, die Hisbollah im Libanon umgehend davon abzuhalten, weiter Unruhe zu stiften. Ansonsten könnte es neue Angriffe auf den Iran geben.
    Zum Auftakt des Treffens hatte US-Vizepräsident Vance noch von einer Annäherung an den Iran gesprochen. Vance nimmt zusammen mit dem Sondergesandten Witkoff und Trumps Schwiegersohn Kushner teil. Für den Iran verhandeln der iranische Parlamentspräsident Ghalibaf und Außenminister Araghtschi. Als Vermittler nehmen auch Delegationen aus Pakistan und Katar teil.

    Weiterführende Informationen

    Die wichtigsten Entwicklungen gibt es auch in unseren Newsblog zur Lage im Nahen Osten.
    Diese Nachricht wurde am 22.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.