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Mehr als nur Kohle und Fußball

Ruhrtriennale, das Museum Folkwang in Essen, innovative Designerbüros - längst ist das Ruhrgebiet auch in der internationalen Kunst- und Architektenszene anerkannt. Fragt man aber auf der Straße, so denken die meisten Bürger beim Ruhrgebiet spontan eher an etwas anderes.

Andreas Rossmann im Gespräch mit Susanne Luerweg |
    Grau, schmuddelig, rußig - das sind immer noch die Attribute, die vielen einfallen, wenn sie ans Ruhrgebiet denken. Dabei hat das ehemalige Industrieherz Deutschlands sich längst einem veritablen Wandel unterzogen. In ehemaligen Zechen sind Museen und Designbüros eingezogen, statt dunkler Rauchschwaden zieht sich eine grüne Lunge durch die Ruhrgebietsstädte und nicht nur im Fußball gilt der Ruhrpott inzwischen als vorzeigewürdig.

    Andreas Rossmann, Kulturkorrespondent der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", beschäftigt sich seit Jahren mit dem Strukturwandel im Ruhrgebiet und hat nun ein Buch mitveröffentlicht, in dem er ausgewählte Artikel aus der "FAZ" präsentiert. Frei nach Josef Roth lautet der Titel "Der Rauch verbindet die Städte nicht mehr".