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Hochschulen
Mehr ausländische Studienanfänger als vor der Pandemie

Mehr junge Leute aus dem Ausland haben ein Studium in Deutschland begonnen. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes schrieben sich 2022 zehn Prozent mehr ausländische Studienanfänger und -anfängerinnen an den Hochschulen ein als im Jahr davor.

    Studierende sitzen in einer Vorlesung
    Studierende an der Uni Tübingen (picture alliance / Sebastian Gollnow/dpa)
    Es habe knapp 129.000 Erstimmatrikulierte aus dem Ausland gegeben und damit mehr als vor der Pandemie, teilte die Behörde in Wiesbaden mit.
    Insgesamt schrieben sich im vergangenen Jahr fast 475.000 Menschen erstmals für ein Studium ein. Die Zahl der Studienanfänger ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Prozent gestiegen. Dieser leichte Anstieg sei allein von ausländischen Studierenden getragen, hieß es. Die Zahl der Deutschen, die ein Studium beginnen, geht demnach seit 2020 zurück.
    Diese Nachricht wurde am 11.03.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.