
Damit könnten Güter, die aufgrund der Pegelstände nicht über die Wasserstraße transportiert werden, auf die Straße verlagert werden, teilten die entsprechenden Ministerien mit.
Wenn Transporte auf dem Rhein nur eingeschränkt möglich seien, müssten andere Verkehrsträger flexibel unterstützen können; dafür schaffe man jetzt die nötigen Spielräume, sagte der rheinland-pfälzische Verkehrsstaatssekretär Wolf. Die saarländische Mobilitätsministerin Berg betonte, gerade für das Saarland als Industriestandort sei es entscheidend, dass notwendige Waren und Rohstoffe ihr Ziel erreichten. Das Verkehrsministerium in Düsseldorf teilte mit, die Ausnahmegenehmigung gelte ab sofort für Transporte und Leerfahrten. Mit der Regelung stelle man sicher, dass Lieferketten aufrechterhalten und Versorgungsengpässe vermieden werden können.
Bundesverkehrsminister Bilger hatte eine Lockerung ins Gespräch gebracht. Unterstützung kam auch von Wirtschaftsministerin Reiche. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi kritisierte das Vorhaben. Ein Sprecher sagte, dieses gehe zulasten der Beschäftigten im Transport- und Logistikgewerbe.
Diese Nachricht wurde am 07.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.






