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Freitag, 12. Dezember 2014

Neurowissenschaft Männer sind die größeren Idioten

Das schließen zumindest britische Forscher aus dem Geschlechterverhältnis unter den Preisträgern des Darwin-Awards. Der Preis wird posthum an Menschen vergeben, die sich selbst - meist versehentlich - auf besonders ungewöhnlich Weise getötet haben. Zum Beispiel der Terrorist, der eine Briefbombe mit zu geringem Porto verschickte und den Brief nach der Rücksendung selbst öffnete.

282 der bisher 318 vergebenen Darwin-Awards gingen an Männer, was einer Quote von 89 Prozent entspricht. Dies sei statistisch signifikant, schreiben die Forscher im Fachmagazin "British Medical Journal" und zeige, dass das Geschlecht ein entscheidender Faktor dafür sei, ob sich jemand idiotisch verhalte.

Trotz ihrer Skurrilität hat die Studie einen ernsten Hintergrund: das Männer generell höhere Risiken in Kauf nehmen und deshalb deutlich öfter nach Unfällen im Krankenhaus landen, gilt als erwiesen. [mas]

(Quelle: BMJ doi:10.1136/bmj.g7094)

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