Forschung Aktuell

Donnerstag, 14. Juni 2007

Biologie Auf Madagaskar lebten bislang noch unentdeckte Affenarten.

Deutsche Forscher haben nun zwei neue Wieselmaki-Arten beschrieben. Wie sie in der Fachzeitschrift „BMC Evolutionary Biology“ schreiben, war die Entdeckung eine zufällige. Bei Beobachtungen der Wieselmakis im Nordwesten Madagaskars stellte sich heraus, dass für die nur 25 bis 36 Zentimeter großen Tiere Flüsse eine unüberwindbare Barriere darstellen. Die einzelnen Gruppen bleiben geographisch isoliert und können sich in unterschiedliche Arten aufspalten. Mit den beiden neu entdeckten Arten gibt es nun 24 zurzeit bekannte Wieselmaki-Arten. Einen der Affen haben die Forscher //Lepilemur manasamody// genannt – nach der Region, in der er gefunden wurde. Dem anderen Affen gaben sie den Namen //Lepilemur Otto// – nach dem Otto-Versand, der eine Patenschaft zum Schutz dieses Affen übernommen hat. //[tj]//

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