Wirtschaft
Mercedes-Benz: Beschäftigte sollen fürs gleiche Geld mehr arbeiten

Die Beschäftigten bei Mercedes-Benz müssen sich auf ein Ende der 35-Stunden-Woche einstellen.

    Der Mercedes-Stern leuchtet am Abend vor der Mercedes-Benz Group AG Zentrale in Stuttgart Untertuerkheim.
    Die Gewinne von Mercedes-Benz sind eingebrochen. (imago / Sven Simon / Frank Hoermann)
    In einem an alle Mitarbeiter verschickten Brief des Vorstands heißt es wörtlich: "Wir sollten in allen Bereichen für das gleiche Geld mehr arbeiten." Prozesse müssten radikal beschleunigt und gewachsene Strukturen ‌verschlankt werden. Die Arbeitsstunde müsse günstiger werden.
    Als Sofortmaßnahme werde eine für Juli vorgesehene Sonderzahlung auf 2027 verschoben.
    Mercedes hat seit längerem mit Rückschlägen zu kämpfen. Im ersten Quartal dieses Jahres sank das Konzernergebnis um 17,2 Prozent. 2025 war der Gewinn um knapp die Hälfte eingebrochen.
    Der Betriebsrat ​kritisierte die Pläne. Die Ursachen der Herausforderungen lägen nicht bei den Beschäftigten. Trotzdem sollten ‌diese erneut einen erheblichen Teil der Last tragen.
    Diese Nachricht wurde am 26.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.