Abu Dhabi
Merz erwägt EU-Freihandelsabkommen auch mit Vereinigten Arabischen Emiraten

Im derzeit verstärkten Bemühen Deutschlands und der EU um weitere Handelspartner erwägt Bundeskanzler Merz auch ein Freihandelsabkommen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten.

    Abu Dhabi: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gibt am Rande seines Besuchs bei der Abu Dhabi National Oil Company ein Pressestatement.
    Nach Saudi-Arabien, Katar sind die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) die dritte und letzte Station der Reise des Bundeskanzlers in die Golfregion. (Kay Nietfeld / dpa / Kay Nietfeld)
    Bei seinem Besuch in der Hauptstadt Abu Dhabi sagte er, Deutschland sei bereit, außen- und wirtschaftspolitisch enger mit dem Land zusammenzuarbeiten, bis hin zu einem möglichen Freihandelsabkommen zwischen dem arabischen Land und der EU. Merz erklärte weiter, die Golfstaaten insgesamt erwarteten, dass Deutschland in Europa ⁠eine führende ‌Rolle einnehme. Er habe zugesagt, dass ‌er dies zusammen mit den europäischen Partnern besprechen werde. Deutschland ​könne vor allem anbieten, was derzeit in einer Welt großer Unsicherheiten gesucht werde, nämlich Verlässlichkeit und Stetigkeit in ⁠den bilateralen Beziehungen. Seine Besuche in Saudi-Arabien, Katar und den Emiraten hätten ihm gezeigt, welch großes Potenzial Deutschland habe. Es werde sehr stark auf Deutschland geschaut.
    Diese Nachricht wurde am 06.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.