
Meta zufolge gehörten die Accounts Nutzerinnen und Nutzern, die nach Einschätzung des Konzerns jünger als 16 Jahre sind - eine solche Überprüfung bleibe aber schwierig. Mithilfe künstlicher Intelligenz analysiere das Unternehmen unter anderem Profile, Beiträge, Kommentare und Bildunterschriften nach Hinweisen auf das Alter eines Users, hieß es. Zudem seien Systeme verbessert worden, die verhindern sollen, dass Betroffene nach einer Sperrung einfach ein neues Konto anlegen.
Untersuchungen zufolge haben aber zahlreiche junge Australier weiterhin Zugang zu ihren Accounts - weil es ihnen gelingt, die Altersbeschränkung zu umgehen. Die Regierung will die Strafen für systematische Verstöße gegen die Altersbeschränkung auf umgerechnet rund 60 Millionen Euro verdoppeln. Am Freitag sollen Meta sowie andere Online-Plattformen wie YouTube, TikTok oder Snapchat Auskunft über ihre Bemühungen zum Jugendschutz geben.
Diese Nachricht wurde am 13.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
