Sachsen-Anhalt
Migranten planen Streik gegen Rassismus und Ausgrenzung vor Landtagswahl

Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wollen Gewerbetreibende mit einer Migrationsgeschichte durch Streiks ein Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung setzen.

    Wahlplakate zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt in Magdeburg. Auf dem Plakat der AfD steht "Abschieben ab Minute eins".
    Wahlplakate zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt (Archivbild). (IMAGO / Agentur Matthias Wehnert / M. Gränzdörfer)
    In Magdeburg und anderen Städten planen sie, ihre Betriebe am kommenden Mittwoch für mehrere Stunden zu schließen. Man schließe heute die Türen, damit sich morgen nicht die Türen zu einer freien und demokratischen Gesellschaft schlössen, hieß es. Forderungen nach massenhaften Abschiebungen lösten bei vielen Angst und Verunsicherung aus. Zudem beklagten sie, dass Migranten, Geflüchtete und Menschen unterschiedlicher Herkunft für sämtliche gesellschaftlichen Probleme verantwortlich gemacht würden.
    In Sachsen-Anhalt wird in zweieinhalb Wochen gewählt. In Umfragen liegt derzeit die AfD vor der CDU.
    Diese Nachricht wurde am 18.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.