Südamerika
Mindestens 169 Tote und mehr als 2.000 Vermisste nach Erdbeben in Kolumbien

Nach dem schweren Erdbeben in Kolumbien werden noch mehr als 2.000 Menschen vermisst.

    Einwohner und Rettungskräfte führen in Pereira, Kolumbien, Such-, Rettungs- und Evakuierungsmaßnahmen durch, nachdem ein schweres Erdbeben die Region erschüttert hat. Mehrere Häuser sind eingestürzt.
    Kolumbien ruft nach dem Erdbeben den landesweiten Notstand aus. (picture alliance/Anadolu/Alexis Munera)
    Mindestens 169 Menschen kamen nach jüngsten Angaben bei den Erdstößen der Stärke 7,4 ums Leben, hunderte wurden verletzt. Tausende Häuser wurden beschädigt oder zerstört.
    Kolumbiens Präsident de la Espriella rief landesweit den Notstand aus. Er erklärte, Priorität habe nun die Rettung der Menschen, die unter den Trümmern verschüttet seien.
    Das Epizentrum des Erdbebens lag an der Pazifikküste im Westen Kolumbiens. Besonders betroffen sind die Städte Pereira, Cali und Manizales.
    Diese Nachricht wurde am 12.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.