Dienstag, 27. Februar 2024

Gesellschaft
Müntefering dringt auf Strategien gegen Einsamkeit im Alter

Der frühere SPD-Vorsitzende Müntefering dringt auf Strategien gegen Einsamkeit im Alter.

12.02.2024
    Der frühere SPD-Vorsitzende Franz Müntefering, Archivfoto
    Der frühere SPD-Vorsitzende Franz Müntefering (Archiv) (picture alliance / photothek / Janine Schmitz)
    Jeden Tag stürben in Deutschland Menschen ganz alleine, sagte er der „Augsburger Allgemeinen“. Mit Recht habe das in der Pandemiezeit Empörung ausgelöst. Deshalb müsse sich die Gesellschaft überlegen, was man da tun könne. Als Beispiel nannte Müntefering, dass Kommunen Sozialarbeiter beschäftigten, die sich um einsame Menschen kümmerten und die mal anriefen oder vorbeikämen.
    Der frühere Arbeits- und Sozialminister sprach sich zudem gegen eine weitere pauschale Erhöhung des Renteneintrittsalters aus. Er würde den Leuten jedoch sagen, wenn ihr länger wollt, dann steht euch dieser Weg auch frei. Oft scheitere das aber am Arbeitgeber, fügte Müntefering hinzu.
    Diese Nachricht wurde am 12.02.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.