Donnerstag, 19. Mai 2022

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Musik und Fragen zur Person
Die Schriftstellerin Angelika Overath

"Warum ich Reporterin bin, auch wenn ich Romane schreibe": Angelika Overath bereist als Journalistin die Welt und ist bekannt für ihre behutsamen Reportagen, die in der NZZ, in GEO, Merian, DIE ZEIT oder im Magazin mare erscheinen. Denn: "Jeder Reporter weiß, dass es kein Erzählen ohne Fiktionalisierung gibt".

im Gespräch mit Barbara Schäfer | 20.07.2014

Die Nahaufnahmen einer Schreibfeder.
"Kein Erzählen ohne Fiktionalisierung" (picture-alliance/ dpa / Hans Wiedl)
2005 kam mit "Nahe Tage" im Wallstein Verlag ihr erster Roman heraus, es folgten "Flughafenfische" und "Alle Farben des Schnees – Senter Tagebuch". Im August veröffentlicht der Luchterhand Verlag ihr neues Buch "Sie dreht sich um".
Geboren 1957 in Karlsruhe, Studium in Tübingen, hat Angelika Overath mehrere Jahre in Thessaloniki verbracht und lebt heute mit ihrer Familie in Sent im Unterengadin. Sie erhielt den Egon-Erwin-Kisch-Preis, war 2006 nominiert für den Ingeborg-Bachmann-Preis und wurde ausgezeichnet mit dem Ernst-Willner-Preis, dem Schweizer Preis für unabhängigen Journalismus und dem Sudetendeutschen Kulturpreis für Literatur.