
Wie das Regionalkommando Centcom mitteilte, solle sicher gestellt werden, dass das Rahmenabkommen mit dem Iran eingehalten werde. Der Iran hatte die Schließung mit den anhaltenden israelischen Angriffen im Libanon und der Politik der USA begründet. Diese hätten eindeutig gegen ihre Verpflichtung verstoßen, den Krieg zu beenden. Sollte die Aggression anhalten, werde es weitere Schritte geben, hieß es weiter. Bei Angriffen Israels im Südlibanon hatte es zuletzt wieder zahlreiche Tote gegeben. Die israelische Armee macht geltend, auf Beschuss der Hisbollah reagiert zu haben. Seit gestern gilt eigentlich eine neu ausgehandelte Waffenruhe zwischen der vom Iran unterstützten Miliz und Israel. Bewegung gibt es auf diplomatischer Ebene. Das iranische Außenministerium kündigte für morgen Gespräche in der Schweiz zwischen beiden Seiten an. Daran werden nach Angaben staatlicher Medien aus Teheran auch Vertreter der Vermittlerstaaten Katar und Pakistan teilnehmen. Die US-Unterhändler Witkoff und Kushner sind bereits vor Ort.
Diese Nachricht wurde am 20.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
