Schweiz
Nach Brandkatastrophe in Crans-Montana noch mindestens 80 Verletzte in Lebensgefahr

Am Tag nach der Silvester-Katastrophe im Schweizer Skiort Crans-Montana schweben noch mindestens 80 der insgesamt 115 Verletzten in Lebensgefahr.

    Menschen bringen Blumen und Briefe in die Nähe der abgeriegelten Bar, in der das Feuer ausgebrochen war.
    Trauer nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana. (Antonio Calanni / AP / dpa /)
    Das sagte der Präsident der Kantonsregierung, Reynard, der Zeitung "Walliser Bote". Sie werden in den auf Brandverletzungen spezialisierten Kliniken in Genf und Lausanne, aber auch im Ausland behandelt. Neben den Nachbarländern Italien, Frankreich und Deutschland hat auch Polen angeboten, Verletzte aufzunehmen.
    Bei einem Brand in einer Bar waren am frühen Neujahrsmorgen etwa 40 Menschen ums Leben gekommen. Die Ermittlungen zur Identifizierung der Opfer gestalten sich schwierig. Hinweise auf Opfer aus Deutschland gibt es derzeit nicht. Das Auswärtige Amt erklärte, die deutsche Botschaft in Bern stehe mit den Behörden in der Schweiz in engem Kontakt. Die Brandursache wird derzeit ermittelt.
    Diese Nachricht wurde am 02.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.