Spanien
Nach Hochwasserkatastrophe weiter viele Vermisste

Nach der Hochwasserkatastrophe im Osten und Süden Spaniens gelten weiter viele Menschen als vermisst.

    Feuerwehrleute und Beamte der Guardia Civil arbeiten nach Überflutungen in einem betroffenen Gebiet.
    Die Einsatzkräfte konzentrieren sich vor allem auf die Suche nach Vermissten. (Victor Fernandez/EUROPA PRESS/dpa)
    Eine genaue Zahl wird von den Behörden aber nicht genannt. Damit könnte die Zahl der Todesopfer weiter steigen, die derzeit mit 213 angegeben wird. Vor allem in Tunneln und überfluteten Tiefgaragen oder Parkhäusern gestalten sich die Bergungsarbeiten auch sechs Tage nach der Katastrophe schwierig. In mehreren Dörfern sind weiterhein Straßen von aufgetürmten Autos oder Hausrat versperrt und mit dickem Schlamm überzogen. Die spanische Regierung hatte zuletzt die Entsendung von 10.000 weiteren Soldaten und Polizisten in die Unglücksgebiete angekündigt.
    In Teilen der Region Valencia gilt die zweithöchste Unwetter-Warnstufe, weil weitere schwere Regenfälle erwartet werden.
    Diese Nachricht wurde am 03.11.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.