
Israelischen Medienberichten zufolge gab es zunächst einen Militäreinsatz gegen radikale Siedler, die tagelang Häuser von Palästinensern belagert hatten. Inzwischen heißt es, rund 20 Familien seien aufgefordert worden, ihre Häuser zu verlassen. Die Aktion diene dem Schutz der Bevölkerung. Zuvor hatten Soldaten zwei illegale Siedler-Außenposten geräumt und einen Israeli festgenommen. Das Areal wurde zum militärischen Sperrgebiet erklärt. Eine offizielle Stellungnahme der Armee liegt bislang nicht vor.
Dem israelischen Militär wird immer wieder vorgeworfen, nicht entschlossen genug gegen Siedlergewalt vorzugehen.
Diese Nachricht wurde am 13.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
