Eurovision
Nächster ESC in Burgas - Länder im Kriegszustand dürfen den Wettbewerb nicht mehr ausrichten

Der Eurovision Song Contest (ESC) wird im kommenden Jahr in der bulgarischen Stadt Burgas am Schwarzen Meer stattfinden. Die Touristenhochburg setzte sich damit gegen die bulgarische Hauptstadt Sofia durch. Das ESC-Finale ist am 15. Mai.

    Fahnen mit Werbung für den Eurovision Song Contest (ESC) 2026 vor der Wiener Stadthalle
    Fahnen mit Werbung für den Eurovision Song Contest (ESC) 2026 vor der Wiener Stadthalle (picture alliance / GEORG HOCHMUTH / APA / picturedesk.com)
    Das teilten die Europäische Rundfunkunion (EBU) sowie der öffentlich-rechtliche Sender BNT in Sofia als Veranstalter mit. Der Musikwettbewerb wird erstmals in Bulgarien stattfinden, nachdem in diesem Jahr die bulgarische Sängerin Dara mit dem Song "Bangaranga" gewonnen hatte.

    Länder im Kriegszustand nicht mehr Gastgeber des ESC

    Zuvor hatte die EBU bekannt gegeben, dass Länder im Kriegszustand den Eurovision Song Contest künftig nicht mehr austragen werden. Auch Nationen, in denen eine heikle geopolitische Lage vorherrscht, sollen nicht Gastgeber des ESC sein dürfen. In der Erklärung der EBU wurde kein Land ausdrücklich genannt.
    Allerdings hatte es in der Vergangenheit Kontroversen um die Teilnahme Israels gegeben. Fünf Teilnehmerländer boykottierten deshalb in diesem Jahr den Wettbewerb. Israel wurde Zweiter. Die Siegernation trägt traditionell den ESC im darauf folgenden Jahr aus.
    Diese Nachricht wurde am 13.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.