Für guten Zweck
Nathalie Pohl startet Extremschwimmen von Frankfurt/Main nach Köln

Die Extremsportlerin Nathalie Pohl ist in Frankfurt am Main zu einem Langstreckenschwimmen nach Köln gestartet. Die 31-Jährige will innerhalb von vier Tagen 200 Kilometer durch Main und Rhein schwimmend die nordrhein-westfälische Stadt erreichen.

    Start von Nathalie Pohl in Frankfurt; sie sitzt am Flussrand auf einem Steg und hebt den linken Daumen.
    Extremschwimmerin Nathalie Pohl startet in der Rivers-Challenge in Frankfurt am Main. (Jennifer Brückner / dpa / Jennifer Brückner)
    Ziel ist dort das Deutsche Sport- und Olympia-Museum. Geschwommen wird von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Pohl wechselt sich dabei mit anderen Freiwasserschwimmerinnen und -schwimmern ab: Zwei Stunden ist sie selbst im Wasser, anschließend übernehmen jeweils andere eine einstündige Schicht. Die Aktion wird von mehreren Booten begleitet - auch aus Sicherheitsgründen. Das derzeitige Niedrigwasser auf dem Rhein stellt laut der Schwimmerin aber kein Problem dar.
    Mit der Aktion will Pohl auf die Notwendigkeit aufmerksam machen, dass Kinder Schwimmen lernen. Mit Aktionen bei täglichen Tourstopps unter anderem in Bingen und Koblenz sollen Spenden für entsprechende Ausbildungsprojekte gesammelt werden.
    Nach einer Zwischenbilanz der DLRG sind in diesem Jahr bis einschließlich Juli mindestens 261 Menschen in deutschen Gewässern ums Leben gekommen – 15 mehr als im Vorjahreszeitraum. 
    Nathalie Pohl ist die erste Deutsche, die alle sieben Stationen der sogenannten "Ocean’s Seven" absolvierte. Das ist ein Langstreckenschwimmen durch Meeresengen auf fünf Kontinenten.
    Diese Nachricht wurde am 11.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.