
Die Ressortchefs beraten unter anderem über die Höhe der Ausgaben der europäischen Mitgliedstaaten und Kanadas für Verteidigung und Sicherheit. NATO-Generalsekretär Rutte betonte im Vorfeld, die Alliierten müssten klare und glaubwürdige Pläne vorlegen, um das neue Ausgabenziel zu erreichen. Beim vergangenen Gipfel hatten sich die Bündnispartner auf eine Erhöhung der Militärausgaben auf jährlich fünf Prozent der Wirtschaftsleistung bis 2035 geeinigt. Am Nachmittag trifft sich die sogenannte Ukraine-Kontaktgruppe. Unter der Leitung von Bundesverteidigungsminister Pistorius und seinem britischen Amtskollegen Jarvis soll über weitere Militärhilfen für das von Russland angegriffene Land gesprochen werden.
Der NATO-Gipfel findet am 7. und 8. Juli im türkischen Ankara statt.
Diese Nachricht wurde am 18.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
