Treffen in Berlin
Nettozahler fordern Kürzung der EU-Finanzplanung um mehrere hundert Milliarden

Sechs ​EU-Nettozahlerstaaten fordern Kürzungen bei der Finanzplanung der EU für die Jahre 2028 bis 2034.

    Euro-Münzen liegen auf einer EU-Flagge
    Die Nettozahlerstaaten wollen die EU-Finanzplanung um mehrere hundert Milliarden Euro reduzieren. (AFP / Philippe Huguen )
    Das geht aus einer heute beschlossenen gemeinsamen Erklärung Deutschlands, Schwedens, Finnlands, Dänemarks, Österreichs und der Niederlande hervor. Bundeskanzler Merz hatte seine Amtskollegen zu einem Treffen im Kanzleramt empfangen.
    Der bisherige Vorschlag der EU-Kommission für den Haushalt liegt bei knapp zwei Billionen Euro. Die sechs Länder wollen diese Summe - Zitat - "in ausgewogener Weise um mehrere hundert Milliarden Euro" reduzieren.
    Ein Beschluss über die ​Finanzplanung der Europäischen Union kann von den 27 Regierungen nur einstimmig getroffen werden.
    Diese Nachricht wurde am 27.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.