Treffen in Berlin
Nettozahler fordern Kürzung der EU-Finanzplanung um mehrere hundert Milliarden

Sechs ​EU-Nettozahlerstaaten fordern Kürzungen bei der Finanzplanung der EU für die Jahre 2028 bis 2034.

    Bundeskanzleramt: Christian Stocker (Österreich), Mette Frederiksen (Dänemark), Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) (Deutschland), Petteri Orpo (Finnland) stehen nebeneinander an Rednerpulten, vor ihnen Journalisten.
    Empfang von "gleichgesinnten" Regierungschefs für Beratung über den EU-Finanzrahmen (picture alliance / dts-Agentur / dts Nachrichtenagentur GmbH)
    Das geht aus einer heute in Berlin beschlossenen gemeinsamen Erklärung Deutschlands, Schwedens, Finnlands, Dänemarks, Österreichs und der Niederlande hervor. Bundeskanzler Merz hatte seine Amtskollegen und die dänische Regierungschefin Frederiksen zu einem Treffen im Kanzleramt empfangen.
    Der bisherige Vorschlag der EU-Kommission für den Haushalt liegt bei knapp zwei Billionen Euro. Die sechs Länder wollen diese Summe - Zitat - "in ausgewogener Weise um mehrere hundert Milliarden Euro" reduzieren.
    Ein Beschluss über die ​Finanzplanung der Europäischen Union kann von den 27 Regierungen nur einstimmig getroffen werden.
    Diese Nachricht wurde am 27.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.