Sonntag, 22. Mai 2022

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Niederländische Band DeWolff
Retro, aber nicht rückwärts

Die Band DeWolff klingt eigenständig, ohne zu Epigonen zu werden, auch wenn man Deep Purple oder Led Zeppelin im psychedelisch-fuzzigen Rock- und Soul-Sound der Niederländer findet. Beim Release-Konzert für ihr aktuelles Albums "Wolffpack" gingen sie auf Zeitreise - und zwar von der Vergangenheit ins Jetzt. Nicht umgekehrt.

Am Mikrofon: Tim Schauen | 23.04.2021

Drei Männer sitzen an einem Tisch und blicken in die Kamera. Hinter ihnen leuchtet eine Lampe vor einer Holzwand.
2007 in den Niederlanden gegründet und nach einer Figur aus dem Film "Pulp Fiction" benannt: DeWolff (Satellite June)
14, 16 und 17 Jahre - so alten waren die Brüder Luka (Schlagzeug) und Gitarrist Pablo van Poel erst, als sie 2008 zusammen mit Keyboarder Robin Piso als Band DeWolff einen Plattenvertrag erhielten. Seitdem haben die Niederländer ihren Sound auf bislang acht Studio-Alben konsequent in Richtung psychedelischen Blues- und Southern Rocks getrieben, wie er in den wilden 1960er-Jahren entwickelt wurde. Das Trio wurde dabei von einem Bassisten und zeitweise von zwei Sängerinnen und anderen Gästen unterstützt.
Das vollständige Konzert sehen Sie hier.
Aufnahme vom 5.2.2021